In einem eigenen Saal neben dem
Sekretariat können Sie eine Dokumentation der anerkannten Wunder von
Lourdes sehen. Ein für alle offener Vortrag mit Diskussion (In französischer
Sprache!) wird immer wieder angeboten.
Es hat in Lourdes immer
zahlreiche "Wunder" gegeben, und es gibt sie noch.
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Die erste außerordentliche Heilung
war am 1. März 1858 die der Catherine Latapie. Ihre gelähmte rechte
Hand war augenblicklich geheilt. nachdem sie gebetet und diese Hand in
das Wasser der Quelle von Massabielle getaucht hatte.
Seitdem sind über 6.500
außerordentliche Heilungen vorn Ärztebüro,
dem Spezialisten aller Fachrichtungen - auch
Nichtgläubige - angehören,
registriert worden. Etwa 2.000 davon sind als wissenschaftlich momentan
nicht erklärbar eingestuft worden. Von der Kirche sind bisher davon nur
65 als Wunder anerkannt worden. |
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Marie
Bigot, wurde als 65. Wunder von der Kirche anerkannt .
Bigot
ist 1923 geboren und lebt in La Richardais/Frankreich.
Bereits
seit dem 10. Lebensjahr litt sie an den verschiedensten Hautinfektionen
und Sehstörungen. Ihr gesamter Gesundheitszustand verschlechterte sich
zusehends ab 1951. Im August 1952 konnte Bigot nur unter Mithilfe einer
Person und dem Stock in der linken Hand gehen. Ihr Sehvermögen wurde so
schlecht, dass sie Schwierigkeiten hatte, ihre eigenen Familienangehörigen
zu erkennen. Eines Tages fühlte sie angeblich ein „Zerren“ in ihrem
Kopf und der behandelnde Arzt stellte fest, dass sie blind und taub
geworden war. Der Arzt befürchtete einen tödlichen Ausgang und ließ
einen Priester holen, der die Krankensalbung spendete.
Einen
Monat lang blieb der Zustand so. Sie war vollständig taub und ihr
rechter Fuß war in Equinovarus-Stellung.
Im
Oktober 1952 war Pigot das erste Mal in Lourdes, keine Veränderung der
physischen Kondition.
Im
Oktober 1953 bei ihrem zweiten Besuch verschwand die Hemiplegie während
der Sakramentsprozession nach einem starken Krampf im rechten Fuß. Sie
war, so die Niederschrift der Ärzte, imstande, ihren Rosenkranz in der
rechten hand zu halten. Sie war jedoch noch auf beiden Augen blind und
weiterhin taub.
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im
Oktober 1954 kam sie nach Lourdes zurück, vor allem, um vom Ärztebüro
die Heilung ihrer Hemiplegie bestätigen zu lassen. Nach dem
Krankensegen hörte sie plötzlich ein Geräusch und dann die singenden
Menschen. Am nächsten Tag fuhr sie mit dem Zug nach Hause zurück und
gewann ganz plötzlich ihr Sehvermögen unterwegs wieder. Ein Arzt
stellte fest, dass ihr Sehvermögen auf beiden Augen vollständig wieder
hergestellt war. Der Zustand ihrer Heilung blieb seitdem bestehen. |