Jedes Jahr kommen rund
70 000 Kranke und Behinderte nach Lourdes, die
von ehrenamtlichen Helfern, Pflegern, |
Der Rosenkranzring, verbindet alle Pilger in Lourdes.
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Krankenschwestern und Ärzten begleitet werden. Sie kommen als Pilger
unter Pilgern, sei es mit
einer Diözesanwallfahrt oder mit
einer speziellen Krankenwallfahrt, wie z. B.
“Foi et Lumiere" (Glaube und Licht) für geistig Behinderte,
oder eben im Rahmen der internationalen Soldatenwallfahrt.
Bei jeder internationalen
Soldatenwallfahrt nehmen ca. 40 kranke Soldaten - z.B. aus
Bundeswehrkrankenhäusern - und Wehrdienstbeschädigte teil.
Es kommen aber auch Kranke des Bundesgrenzschutzes.
Sie alle kommen, um hier voller Glauben zu Füßen
der Gottesmutter im Herzen der Weltkirche zu beten.
Was suchen diese Tausende
von Kranken und Behinderten
hier in Lourdes?
Ihre Sehnsucht nach Heilung darf nicht übersehen
und vergessen werden. Aber sie kommen vor
allem, um neue Hoffnung zu suchen, "um die Batterie aufzuladen",
um eine Zeit der intensiven geschwisterlichen Gemeinschaft und des
Gebetes zu leben. Trotz aller körperlichen Anstrengungen einer solchen
Wallfahrt kehren viele von ihnen aus Lourdes
mit leuchtenden Augen zurück...
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In diesen Wagen
werden
die Kranken gefahren. Die Helfer,
welche die Wagen ziehen, werden
liebevoll "Pferdchen" genannt.

Der im Juli 2000 verstorbene
Militärbischof Dr. Johannes Dyba
beim Besuch der Kranken im
Accueil Notre Dame
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Im Verlauf der Wallfahrt sollte
sich jeder Soldat oder auch zivile Pilger aufgefordert fühlen,
sich für einen Tag oder ein paar Stunden in den Krankendienst zu
stellen.
Es ist ein unbeschreibliches Gefühl mit den kranken Menschen Lourdes
erleben zu dürfen.
Der Dienst sieht so aus, dass sie mit einem anderen Kameraden einen
Kranken betreuen - ihn im Krankenhaus abholen, in den "blauen
Wagen" setzen und (im Gruppenrahmen) mit ihm zu einer Veranstaltung
oder auch mal in ein Cafe fahren.
Die Menschen sind auch für ein lockeres Gespräch jederzeit bereit.
Legen sie ihre evtl. Hemmungen ab und sprechen mit ihrem Pfarrer, oder
auch Pfarrhelfer.
Dieser Dienst ist auch ein Teil von Lourdes, er
wird für sie unvergessen bleiben. |