Im
Hintergrund der Grotte, links vom
Altar, kann man die Quelle sehen, die Bernadette am 25. Februar 1858
entdeckt hat. Deren Wasser wird zu der Brunnenanlage und zu den Bädern
geleitet.
Das Wasser der Grotte von
Massabielle, so wurde von altersher der Felsen genannt, ist kein Wasser
mit magischen Kräften, alle Untersuchungen
fanden nur heraus, dass es gewöhnliches Trinkwasser ist, ohne jegliche
besonderen Eigenschaften. Die Schüttung der Quelle ist je nach
Jahreszeit unterschiedlich, wie bei allen Quellen in
den Bergen. In dieses Wasser sich eintauchen zu
lassen, sich damit zu “waschen“, davon zu trinken oder es
mitzunehmen sind Zeichen des Vertrauens in Gott.
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Der Zugang
zur Grotte ist jeweils nach den Eucharistiefeiern möglich.
In der Zeit von
Ostern bis Allerheiligen werden an der Grotte ab 6 Uhr nacheinander
Gottesdienste in verschiedenen Sprachen gefeiert. Zeiten einer
(relativen) Stille sind u.a. die Essenszeiten und ab etwa 22 Uhr. Eine
weitere Möglichkeit ist, auf die andere Seite des Flusses zu gehen.
Die Grotte ist eine einfache Höhlung
im Felsen, die als eine Art Unterschlupf
für die Schweineherde der Stadt diente. An jenem 11. Februar 1858 war
da ein Windstoß und ein Licht: Maria erschien der Bernadette... In
der Nische oberhalb dieser schmutzigen Höhle sieht Bernadette ein
kleines, junges Mädchen in einem weißen Kleid, mit einem blauen Gürtel
und einer gelben Rose auf jedem Fuß. Über dem Arm
trägt sie einen Rosenkranz. Am 25. März
erst sagt sie in der Sprache der Gegend: “Que soy
era Immaculada Councepciou“ (“Ich bin die
Unbefleckte Empfängnis!“). Diese Worte sind heute die Inschrift am
Fuße der Statue. Hierher, an diese Grotte, sind seither Millionen und
Abermillionen von Menschen gekommen, um in Stille zu beten. Hier fühlt
man sich wie von einer unsichtbaren Gegenwart eingehüllt.
“Nichts
sagen, nur dein Gesicht anschauen, bei dir sein, Maria, an diesem Ort,
wo du bist...“
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Viele berühren oder küssen im
Vorbeigehen in der Grotte den Felsen, sie drücken damit ihren Glauben
aus, dass Gott allein der Fels ist, auf den wir unser Leben aufbauen können.
Hinter dem Altar befindet sich ein Kasten, in den Sie Ihre
Gebetsanliegen hineinlegen können. Die Zettel werden von den Schwestern
des Krankenhospizes gelesen und sie nehmen Ihre Anliegen in ihr Gebet
hinein. Links oben, vor der eigentlichen Grotte, können Sie einige Krücken
sehen, die Zeugnis geben von den Gnaden und Heilungen, die Menschen hier
empfangen haben. Eine Steinplatte mit einer Inschrift links vor der
Grotte zeigt den genauen Ort an, an dem Bernadette bei der ersten
Erscheinung saß.
Sie wurde 1864 von dem Bildhauer
Fabisch aus weißem Marmor geschaffen. Sie ist aber nur ein schwaches
Abbild dessen, was Bernadette gesehen hatte. “Sie ist es, und sie
ist es doch nicht...“, sagt sie, als man ihr die Statue zeigt.
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